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Deutsch-Polnischer Austausch 2026

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"Wege zur Erinnerung“ – fünf Projekttage, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden 

Eine weitere deutsch-polnische Jugendbegegnung der Stiftung Fundacja Pięknolesie ist zu Ende gegangen. Vom 1. bis 5. Juni 2026 nahmen 41 Schülerinnen und Schüler sowie 6 Betreuerinnen und Betreuer aus Polen und Deutschland am Projekt „Wege zur Erinnerung“ teil. Vertreten waren die Zespół Szkolno-Przedszkolny in Żary sowie die Praxisorientierte Grund- und Oberschule „Germanus Theiss“ Döbern - Oberschule. Gemeinsam lernten sie Geschichte und Kultur kennen und knüpften neue Kontakte. Fünf Tage lang erlebten wir eine außergewöhnliche Reise voller Wissen, Emotionen und neuer Erfahrungen. 

📍 Wir besichtigten Krakau und lernten bei Führungen seine Geschichte sowie die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten kennen. 

📍 Wir besuchten das Jüdische Museum Oszpicin sowie die ehemalige deutsche nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungsstätte Auschwitz-Birkenau. Dort setzten wir uns gemeinsam mit der Bedeutung historischer Erinnerung, Verantwortung und dem Respekt gegenüber anderen Menschen auseinander. 

📍 In der Emaillefabrik von Oskar Schindler, im Stadtteil Kazimierz und in der Remuh-Synagoge erfuhren wir mehr über die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft und das multikulturelle Erbe Krakaus. 

📍 Im Nationalpark Ojców konnten wir Abstand von den schweren Themen gewinnen, die Schönheit der Natur genießen und Zeit an der frischen Luft verbringen. 

📍 Während einer Stadtrallye auf dem Krakauer Hauptmarkt arbeiteten die Jugendlichen in deutsch-polnischen Teams zusammen und stärkten dabei ihre Fähigkeiten in den Bereichen Kooperation, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen. 

📍 Den letzten Projekttag widmeten wir der Auswertung des Projekts, dem Ausfüllen von Evaluationsbögen sowie gemeinsamen Aktivitäten in einem Freizeitpark. Es war eine Zeit der Gespräche darüber, was wir gelernt haben, was uns überrascht hat und welche Erinnerungen wir mit nach Hause nehmen. 

Der größte Wert dieses Projekts waren jedoch nicht die besuchten Orte, sondern die Beziehungen, die entstanden sind. Die jungen Menschen aus Polen und Deutschland haben gezeigt, dass sie trotz sprachlicher und kultureller Unterschiede erfolgreich zusammenarbeiten, gemeinsam lernen, über schwierige historische Themen sprechen und Freundschaften aufbauen können. 

Wir kehrten nach Hause zurück – erschöpft vom intensiven Programm, aber vor allem bereichert durch neue Erfahrungen, Wissen und Bekanntschaften, die hoffentlich weit länger bestehen bleiben als diese fünf gemeinsam verbrachten Tage. 

Wir danken allen Teilnehmenden, Betreuerinnen und Betreuern, Partnern sowie den Reise- und Museumsführern für ihr Engagement und die besondere Atmosphäre dieser Begegnung. 

❤️ Ein besonderer Dank gilt den Jugendlichen für ihre Offenheit, ihre Neugier auf die Welt und ihren Mut, sich mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen. 

Das Projekt „Wege zur Erinnerung“ wurde durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) gefördert. 

 

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Fotos: Eigene Aufnahmen, © teilnehmende Lehrkraft

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mo, 08. Juni 2026